
Teguise, die alte Inselhauptstadt, ist sicherlich die schönste Stadt der Insel Lanzarote. Hervorragend restaurierte Adelspaläste,
alte Kirchen und die typischen kanarischen Häuser prägen das Flair der Stadt. Die gesamte Altstadt steht seit den 80iger
Jahren des vorigen Jahrhunderts unter Denkmalschutz. Ein Spaziergang durch die schmalen gepflasterten Gassen der Altstadt und die
Besichtigung der historischen Bauten Teguises zählen sicherlich zu den Höhepunkten eines Urlaubs auf Lanzarote.

1414 gegründet, hatte Teguise eine recht wechselhafte Geschichte hinter sich. Der wohlhabende Ort wurde mehrmals von
Piratenhorden überfallen. Mit der Ernennung zum Bischofssitz entstanden bedeutende Kirchenbauten.
1852 mußte die Stadt die Hauptstadtrolle an das damals unbedeutende Hafen-städtchen Arrecife abgeben.
Heute ist Teguise ein kulturelles Zentrum der Insel.

Die Pfarrkirche San Miguel ist eines der prachtvollen historischen Gebäude rund um die Plaza de la Constitución, den Hauptplatz
der Stadt. Ursprünglich einer der ältesten Sakralbauten der Insel wurde die Kirche mehrfach umgebaut und erweitert.
Nach einem Großbrand im Jahre 1909 wurde sie wieder aufgebaut und im Inneren hauptsächlich in weiß gehalten.
Besonders der Chor mit seinen schlanken Säulen zieht immer wieder die Blicke der Besucher auf sich. Außen beherrscht der
hohe aus rotem Vulkangestein errichtete Glockenturm das Gebäude.

Hinter der Pfarrkirche erstreckt sich der Parque de La Mareta. Hier und in den angrenzenden Gassen findet jeden Sonntag der
berühmt-berüchtigte
Markt von Teguise statt. Unter der weiten Fläche befindet sich eine
riesige Zisterne, die Grundlage der Wasserversorgung der Stadt.

In den Gassen der Altstadt sind in vielen der restaurierten Gebäude Boutiquen und Kunsthandwerksläden und -werkstätten entstanden.
Teil 2
Markt
Kastell